Wieder so ein Buch, wo ich aufgrund des Titels und der Aufmachung (sehr rosalastiges Cover) eigentlich einen Bogen drum rum machen würde. Aber als ich die Leseprobe durch hatte (das finde ich übrigens am Kindle sehr, sehr toll: die Leseproben sind teilweise 2 Kapitel lang, so viel würde ich in einer Buchhandlung nie vorab in einem Buch lesen, man hat echt einen richtig guten Eindruck dadurch), hab ich das Buch gleich gekauft und es nicht bereut:
Finn ist 26 und lebt im Jahre 2264. Er ist Historiker und wird eines Tages mit einer besonderen Aufgabe betreut: er soll ein Tagebuch übersetzten, welches in einem Koffer in den Tiefen des Bodden auf Fischland geborgen wurde. Warum soll ausgerechnet er diese Aufgabe übernehmen? Sind die Aufzeichnungen eines zunächst 13jährigen Mädchens von 2003 wirklich historisch bedeutsam? Wie ist das Tagebuch dort hingekommen? Und gibt es noch mehr Tagebücher dieses Mädchens? Denn je mehr er liest und übersetzt, umso mehr interessiert er sich für sie und ihre Welt.
Das Buch macht unheimlich viel Spaß zu lesen. Es ist Liebesgeschichte und Science-Fiction in einem, teilweise sehr lustig, weil viele Dinge beschreiben sind, die für uns gerade erst geschehen sind, aber eben aus der Perspektive der Zukunft, denn wer kann sich schon vorstellen, daß der Quellekatalog von 1992 mal im Museum ladet ..
LG von Caro
PS:
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